Woher nimmst du nur deine Ruhe ?

Eins zur Zeit ist eine gute Möglichkeit, Stress abzubauen

Heute habe ich mich ertappt, wie ich am PC gearbeitet habe und währenddessen munter Studentenfutter verputzt habe.
Dabei bin ich ein Fan, Sachen zu trennen und bewusst nacheinander zu erledigen.

Mir fällt dazu folgende Geschichte ein:

Der Mann besuchte seinen Vater und begrüßt ihn mit folgenden Worten: „Leider kann ich nicht lange bleiben, keine Zeit. Ich bin immerzu im Stress. Woher nimmst du eigentlich die Ruhe, Vater ?“

Der alte Mann lächelt ihn nur an und sagte:
„Eigentlich ist es gar nicht so schwer: Wenn ich schlafe, dann schlafe ich.
Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf.
Wenn ich gehe, gehe ich.
Wenn ich esse, esse ich.
Wenn ich arbeite, arbeite ich.
Wenn ich plane, dann plane ich.
Wenn ich spreche, dann spreche ich
und wenn ich höre, dann höre ich zu.“

„Ach Vater. Das mache ich doch auch.“

„Nein. Du machst es aber anders.
Wenn du schläfst, dann stehst du schon auf.
Wenn du aufstehst, dann gehst du schon.
Wenn du gehst, dann bist du schon in der Arbeit.
Wenn du arbeitest, dann planst du. Wenn du planst, dann sprichst du,

Und wenn du sprichst, dann hörst du. Wenn du hörst, dann schläfst du.“

Es ist ein alter Text aus dem Zen-Budhismus, den es von dem Liedermacher Gerhart Schöne auch als wunderschönes Lied gibt.

Auf jeden Fall ist es ein Text, über den es sich lohnt, nachzudenken.

Eine angenehme Woche wünsche ich dir.

Vielen Dank an MabelAmber bei Pixabay für das Foto.