Großzügige Planung ist gut gegen Stress

Es lohnt sich fast immer, mehr Zeit einzuplanen

Gestern habe ich mit Mirco an unserem Workshop-Konzept weitergearbeitet. Flipcharts zeichnen, neue Ideen einfließen lassen und alles zueinander passend machen.

Und wie so oft dauern viele Sachen länger als man eigentlich gedacht hat.
Weil das Flipchart neu gezeichnet werden muss oder der eine Stift, den man gerade braucht, alle ist oder weil noch eine Mail reinkommt, die beantwortet werden muss.

Unsere Lösung, um Stress zu vermeiden, ist es, Pufferzeiten für Unvorhergesehenes einzuplanen.

Wenn man diese Zeiten eingeplant hat, passiert gar nicht mehr so viel Unvorhergesehenes.
Wir nutzen sie dann für kleine Pausen zwischendurch.

Es hilft, mehr Zeit für Termine und Projekte einzuplanen – du hast dadurch weniger Stress.

Fragen sind gut gegen Stress

Stell dir die richtigen Fragen

Wenn du dir die richtigen Fragen stellst.
Ganz häufig fragen wir uns in einer stressigen Situation: „Oh, warum muss mir das immer passieren ?“
Oder: „Wie kann der Chef nur in solch einem Ton mit mir reden ?“

Das sind leider fragen, die dich in der Stress-Spirale weiter nach unten treiben.

Fragen, die die weiter bringen wären z.B.: „Was kann ich tun, damit mir so etwas nicht mehr passiert ?“
Oder: „Was sind meine Grenzen ? Und ich habe ich sie deutlich kommuniziert ? Meinem Chef gegenüber z.B. ?“

Die richtigen Fragen bringen dich weiter.
Probiere es aus …

Vielen Dank an Geralt @pixabay

fragen sind
gut gegen stress

Lachen ist gut gegen Stress

Lachen ist gut zum Stressabbau

heutiges To-Do: Lachen
Das Team um amerikanischen Professor Lee Berk von der kalifornischen Loma Linda University zeigte in ihren Studien,dass herzhaftes Gelächter Stresshormone abbaut. Und das nicht zu knapp.
Die Werte der beiden wichtigsten Stresshormone sanken signifikant.

Cortisol um 38%, Adrenalin sogar um 7️0%.

Es ist gut, dass die beiden Hormone immer mal wieder massiv ausgeschüttet werden.
Dadurch wurde jahrtausendelang unser Überleben gesichert.

Und wir selbst werden dadurch kurzfristig extrem leistungsfähig.

Leider schaffen wir es nur nicht mehr, runterzufahren

Und das ist auf Dauer schlecht für uns.

Und deshalb sollten wir uns den alten Spruch: „Lachen ist die beste Medizin“ zu Herzen nehmen und so häufig wie möglich lachen. Es hilft uns beim Stressabbau.

Ich habe ja den „Witz vom Olli“ bei Youtube für mich entdeckt.
(Ok, jeden Tag halte ich das auch nicht aus – aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten.)

https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/entspannung-lachen-vertreibt-stresshormone_aid_268860.html

3 Gedanken zum Stress

Stress ist nicht unbedingt negativ

Im Moment lese ich gerade das ein Buch von Urs Willmann.
Er ist Wissenschaftsredakteur bei der Zeit und beschäftigte sich sehr intensiv mit dem Thema Stress.

Und ähnlich wie Kelly McGonigal mit ihrem Buch „Glücksfaktor Stress“ möchte Urs Willmann in seinem Buch „Stress – ein Lebensmittel“* dem Stress ein wenig von seinem schlechten Ruf nehmen.

Diese Gedanken möchte ich dir mitgeben.

1. Stress ist normal. Er gehört zu unserem Leben dazu.

2. Er hat gute und auch schlechte Seiten.
Zu den guten Seiten gehört, dass eine kurzzeitige ‼️ Stressreaktion uns leistungsfähiger macht und unser Immunsystem stärkt.

Schlecht ist es, wenn Stress chronisch wird.
Dann führt er zu vielen gesundheitlichen Problemen.

3. Das „Hochfahren“ in Stress-Situationen fällt uns nicht schwer.
Wir müssen aber auch wieder „runterkommen“.
Und dabei helfen uns verschiedene Tools, bestimmte Methoden und unterschiedliche Tipps.
(Angefangen bei der Atmung über Bewegung und Schlaf bis hin zur Zen-Meditation)

Wenn wir also eine kurze ‼️ Stressreaktion erleben – auf der Arbeit, im Straßenverkehr oder zu Hause, können wir sie dankbar annehmen.
Weil unser Körper so funktioniert wie er soll und weil diese Reaktion uns stärker macht.

Eine wunderbare Woche wünsche ich dir.
Vielen Dank an alan9187 @pixbay_free

*Wenn du eins dieser Bücher bei Amazon bestellen möchtest, findest du die beiden Links auch auf meiner Webseite.

Wie du Stress am Arbeitsplatz verringern kannst

Stress ist ein Thema, das immer mehr Auswirkungen hat – auf uns persönlich, auf unseren Job und auf die Gesellschaft.

Stress am Arbeitsplatz nimmt immer mehr zu. Laut dem Stressreport der Techniker Krankenkasse geben fast die Hälfte der Befragten an, ständig Stress am Arbeitsplatz zu haben.

Dauerhafter Stress wirkt sich aber negativ auf die Gesundheit aus, auf unsere Beziehungen und er schmälert die Lebensfreude.

3 Tipps, um Stress am Arbeitsplatz zu reduzieren möchte ich dir heute mitgeben:

  • mir hilft es ungemein, dass ich EMails nur noch 2x am Tag checke und beantworte – jedes Pling reißt uns aus unserer Arbeit, fordert Energie und kostet Zeit. Jetzt erledige ich erst alle Aufgaben, die wichtig sind, bevor ich das EMailfach öffne und mich um dann alle EMails kümmere.
  • Pausen schätzen wir leider viel zu gering. Häufig essen wir einfach nebenbei während wir weiterarbeiten oder wir verbringen unsere Mittagspause am Smartphone. Dabei sind Pausen wichtig für unseren Körper und für unser Gehirn. Beide können nur Leistung erbringen, wenn wir ihnen Pausen gönnen, die den Namen Pause auch verdienen. Ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause, ein freundliches Gespräch mit der netten Kollegin oder einfach eine halbe Stunde, in der man gar nichts tut, bewirken wahre Wunder.
  • Vielleicht kennst du folgende Situationen: „Würdest du mal eben schnell meinen Text überfliegen ?“ oder „Könntest du bitte den Urlaub mit mir tauschen ?“ und obwohl man lieber ein Krokodil erwürgen würde, als „Ja“ zu sagen, rutscht es einem doch immer wieder aus. Wenn du dauerhaft Stress vermeiden willst, musst du lernen, „Nein“ zu sagen. Ein erster Schritt, der gut funktioniert, ist um Bedenkzeit bitten: „Ich sage dir morgen Bescheid.“ Hart bleiben ! Du darfst Bedenkzeit haben. Und dann überlegst du, ob es zu deinen Zielen passt und zu deinen Ressourcen. Es spricht auch nichts gegen ein „Ja“. Es darf nur nicht automatisch rausrutschen. Also, Bedenkzeit einfordern, in Ruhe nachdenken und dann die Entscheidung mitteilen. Es wird leichter mit der Zeit 🙂

Such dir einen Tipp aus, den du gut umsetzen kannst und fang mit dem an. Es ist wichtig, anzufangen und dann schrittweise weiterzumachen.

Empfehlungen zum Stressabbau aus – Australien

Australien - Gelassenheit - Stressabbau
Stressabbau mal ganz anders

Im letzten Jahr (2019) war ich in Australien. Und was mich neben den traumhaften Stränden und den vielen seltsamen Tieren dort am meisten beindruckt hat, war die Gelassenheit der Menschen dort.

Australien ist ein extremes Land. Extrem groß, extrem heiß und potentiell tödlich. An jeder Ecke lauern dort Gefahren – Krokodile, Haie, gefährliche Spinnen, Schlangen, sogar Quallen können einen dort um die Ecke bringen.

Trotzdem sind die Menschen dort sehr freundlich und sehr gelassen. „Stay alert – stay alive“ ist ein Spruch, den es dort auf einigen Nummerschildern gibt. Das finde ich als Stresscoach natürlich spannend. Eine interessante Seite, die ich gefunden habe, war die Seite des Gesundheitsministeriums in Melbourne – Victoria. Ich habe mal die Bereiche herausgenommen, die man auch hier gut umsetzen kann.

Folgende Ursachen für Stress am Arbeitsplatz hat das Gesundheitsministerium in Victoria aufgelistet:

  • Eine hohe Arbeitsbelastung
  • Hoher Termindruck
  • Unzureichende Fähigkeiten für die zu erledigenden Aufgaben
  • Mangel an Autonomie
  • Aber auch langweilige Arbeit
  • Schlechte Mitarbeiterführung
  • Ständige Erreichbarkeit

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Arbeit dich stresst, dann solltest du dir als erstes darüber klar werden, welcher dieser Punkte zutrifft.

Ich werde dir nach und nach Ideen und Impulse geben, damit du die einzelnen Punkte schrittweise ändern können.

Falls du sofort mit dem Stressabbau beginnen willst, dann findest du viele Tipps in meiner Facebookgruppe „Stressabbau im Beruf“ oder in meinem Instagram-Account „torstenlifecoach“.
Wichtig ist, dass du anfängst, dich mit dem Thema zu beschäftigen.